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©2008 M. Busen Impressum

Bio lang & breit

Klassisches Opern-  und Konzertrepertoire, aber auch Uraufführungen, sportlich-bewegliche Darstellungen, junge und ungewöhnliche Konzepte – darin hat der junge Bass-Bariton Martin Busen bereits einiges an Erfahrung gesammelt. Kein Wunder, bei seiner breiten und fundierten Ausbildung, die bereits im zarten Alter von sechs Jahren bei den Tölzer Sängerknaben begann. Mit zwölf stand Martin z.B. als Knabe in der Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne. 


Geboren 1970 in München, studierte Martin Busen dort ab 1991 an der Hochschule für Musik. Hier wurde er Stipendiat des Claire-Gelda-Stipendiums für Koloraturgesang und eines Stipendiums des Deutschen Bühnenvereins. Operngesang studierte Martin bei Reri Grist und Daphne Evangelatos. Seine Lehrer in den Oratorienkursen waren Diethard Hellmann und Hanns-Martin Schneidt. Liedklassen belegte er bei Siegfried Mauser und Helmut Deutsch.

Sein erster Gastvertrag führte ihn bereits während des Studiums 1995 als Larkens und Billy Jackrabbit in Puccinis „La Fanciulla del West“ an die Städtischen Bühnen Regensburg und die Oper Bonn. Parallel zum Studium begann er in verschiedenen Ensembles der geistlichen und der alten Musik seine Konzerttätigkeit.

 

Nach dem Meisterklassendiplom war Martin Busen von 1998 bis 2000 Mitglied des Opernstudios der Oper Köln. Dort trat er unter anderem in Produktionen von Günter Krämer und David Mouchtar-Samorai und unter der musikalischen Leitung von Gerd Albrecht auf.
Ab 2000 führten ihn Gastverträge an Opernhäuser wie das Stadttheater Aachen (Bartolo und Antonio in Mozarts „Le Nozze di Figaro“), das Staatstheater Wiesbaden (Bartolo in Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“, Larkens in Puccinis „La Fanciulla del West“ und Fouquier Tinville in Giordanos „Andrea Chenier“), das Stadttheater Osnabrück (Bartolo in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ und Zweiter Soldat/Fünfter Jude in Strauss „Salome“), sowie an das Theater Bielefeld (Hermann Ortel in Wagners „Meistersinger von Nürnberg“).


Partien in zeitgenössischen Opern übernahm er an der Deutschen Oper am Rhein (Gerichtsdiener in Trojahns „Was ihr wollt“) und am Prinzregententheater in München (Vierter Naturhistoriker in Glanerts „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“).

Uraufführungen im Musiktheater gelten Martins besonderes Interesse, wie „anderes selbst“ von Charlotte Seither bei der Bonner Biennale (2001), „Doktor Popels fiese Falle“ von Moritz Eggert an der Oper Frankfurt (2002) und „Der siebte Himmel in Vierteln“ von Franzobel/Max Nagl im Wiener Museumsquartier und bei den Bregenzer Festspielen (2005).

 

Bei der Ruhrtriennale folgte nach der Eröffnungsproduktion „Deutschland Deine Lieder“ in der Essener Zeche Zollverein (Regie: Matthias Hartmann, 2002) ein Engagement als Erster Priester in der „Zauberflöte“ in der Bochumer Jahrhunderthalle (Regie: La Fura dels Baus, Musikalische Leitung: Marc Minkowski, 2003), bei den Bregenzer Festspielen nach „Der Protagonist“ von Kurt Weill (Regie: Nicolas Brieger, Musikalische Leitung: Yakov Kreizberg, 2004) der Sciarrone in der Seebühnen-„Tosca“ (Regie: Phillip Himmelmann, Musikalische Leitung: Ulf Schirmer, 2007/2008).

 

Zu seinen Konzertauftritten zählen Bachs „Weihnachtsoratorium“ in der Alten Oper Frankfurt (2001), der Jesus in Bachs „Johannespassion“ im Aachener Dom (2001), Schumanns „Szenen aus Goethes Faust“ in der Philharmonie Köln (2002), Weills „Die sieben Todsünden“ im Konzerthaus Wien (Yakov Kreizberg, 2005) und der Philebos in einer konzertanten Aufführung von Zemlinskys „König Kandaules“ im Amsterdamer Concertgebouw (Bernhard Kontarsky, 2007).

 

Seit der Spielzeit 2006/2007 ist Martin Busen Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim mit Partien wie Masetto in „Don Giovanni“ , Sprecher/2.Geharnischter in der „Zauberflöte“, Antonio in „Le Nozze di Figaro“, Marchese d’Obigny in „La Traviata“ und Simone in „Gianni Schicchi“.